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Publikationen und Projektberichte

Flächendeckender Breitbandausbau

Förderung aus Bund und Land als Chance für Kummunen für den Eintritt in die Digitalisierung

 

Die Bundesrepublik Deutschland ist auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. Neue Technologien und Dienstleistungen durchdringen nahezu jeden Bereich des täglichen Lebens und Wirtschaftens. Um Gemeinden einen flächendeckenden Ausbau zu ermöglichen, bieten Bund und Länder Förderprogramme an, auf welche sich Kommunen bewerben können. Die Kommunen Lengerich und Tecklenburg sowie die Kommunen Ladbergen und Lienen haben sich für diesen Schritt entschieden und eine erfolgreiche Bewerbung auf die Förderprogramme erreicht.

 

Eine Grundlage für die schrittweise Ausgestaltung der digitalen Gesellschaft sind leistungsfähige Breitbandnetze. Der Ausbau dieser Netze liegt dabei vorwiegend in der Hand privatwirtschaftlicher Unternehmen. Wo ein privatwirtschaftlicher Ausbau durch erschwerte Bedingungen bisher noch nicht erfolgt ist, können betroffene Kommunen mit Fördergeldern von Bund und Ländern den Ausbau leistungsfähiger Breitbandbandnetze vorantreiben. Ziel dieser Fördermaßnahmen durch Bund und Länder ist es, hochleistungsfähige Breitbandnetze mit mind. 50 Mbit/s auch in unterversorgten Gebieten bzw. Außengebieten bereitzustellen.

Ausgangssituation in den Kommunen

Der bisherige FTTH-Ausbau konzentrierte sich zunächst auf die Ortskerne von Lengerich, Tecklenburg, Ladbergen und Lienen. „Unsere Bürger in den Stadtkernen sind begeistert von der neuen Technologie. Leider ist der Breitbandausbau in ländlich geprägten Gebieten für Wirtschaftsunternehmen nur selten wirtschaftlich darstellbar. Also waren wir als Kommune (Lengerich, Lienen, Ladbergen und Tecklenburg) gefordert einen Weg zu finden, um auch den Bürgerinnen und Bürger in diesen Gebieten die Möglichkeit zu geben, den Schritt in die nächste Generation der Informations- und Kommunikationstechnologie zu ermöglichen“, so Udo Decker-König, Bürgermeister Ladbergen.

Die vier Kommunen haben sich eigens für dieses Vorhaben interkommunal zusammengeschlossen und die Teutoburger Planungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH (TPDG) gegründet. Über die TPDG wurden die Planungen sowie die Bewerbungen um die Fördermittel abgewickelt. Die TPDG stand hierbei im ständigen Austausch mit der atene KOM GmbH, die die Fördermittelverwaltung des Bundes betreut, sowie der Bezirksregierung – denn auch das Land NRW beteiligt sich an dem Ausbau in Außengebieten. Zudem bezahlen Lengerich und Ladbergen für ihren Bereich einen Anteil von zehn Prozent aus dem eigenen Haushalt.

„Ein großer Schritt, nach der Zusage über die Fördermittel, war die europaweite Ausschreibung zum Breitbandausbau.“, so Dirk Riekenberg, Geschäftsführer der TPDG. In dieser Ausschreibung ging es darum, den bestgeeignetsten Anbieter für den Breitbandausbau zu finden. Viele Unternehmen bewarben sich auf den Ausbau, u.a. auch die teutel GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Lengerich GmbH. „Umso größer war die Freude, dass ein mit der Region verbundenes Unternehmen wie die teutel GmbH, den Zuschlag im Rahmen der Ausschreibung gewinnen konnte“, so Wilhelm Möhrke, Bürgermeister Lengerich.

„Nach dem Zuschlag im vergangenen Jahr ist viel passiert. Die teutel GmbH hat alle geforderten Unterlagen bei uns eingereicht, sodass wir diese noch prüfen und fristgerecht an die atene KOM übermitteln konnten“, so Dirk Riekenberg. Das gesamte Verfahren ist eine hochkomplexe Angelegenheit, welche sowohl die TPDG als auch das ausführende Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt hat. „Um bei all der Komplexität nicht die Übersicht zu verlieren und das Projekt optimal aufsetzen und abwickeln zu können, haben wir uns mit der Energie Markt Beratungsgesellschaft mbH (emb) einen Partner zur Unterstützung organisiert, der uns bestmöglich in allen Phasen des Projektes unterstützt hat“, so Martin Schnitzler, Geschäftsführer der teutel GmbH. „Für ein mittelständisches Unternehmen ist solch ein Projekt eine große Aufgabe. Sowohl organisatorisch als auch prozessual sind die Herausforderungen – u.a. bedingt durch die vielfältigen Richtlinien des Bundes und des Landes – enorm“, so Norbert Thewes, Geschäftsführer der emb.

Spatenstich am 1. März 2018

Die TPDG hat alle vorbereitenden Maßnahmen erfolgreich bewältigt und auch die teutel GmbH hat die vielfältigen Aufgaben zielführend zu einem Ergebnis geführt. Am 1. März 2018 wurde der erste Spatenstich in den Gemeinden gesetzt und der Ausbau soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. „Wir sind froh, mit der teutel GmbH ein ausführendes Unternehmen zu haben, welches im Sinne der Region arbeitet und den Bürgerinnen und Bürgern diesen historischen Schritt ermöglicht. Wir sind stolz diesen Weg eingeschlagen zu haben.“, sind sich Stefan Streit, Bürgermeister Tecklenburg und Arne Strietelmeier, Bürgermeister Lienen einig.

(Der Projektbericht ist auch erschienen in der Fachzeitschrift Wirtschaft Münsterland (ST), Heft 02/2018, S. 82)